Der Kirchenvorstand lädt zum Neujahrsempfang für Mitarbeitende unserer Kirchengemeinde ein. Alle, die sich haupt- und ehrenamtlich in unserer Kirchengemeinde engagieren sind herzlich dazu eingeladen, am Freitag den 10.01. um 19.00 Uhr zum Neujahrsempfang ins Ev. Gemeindehaus in Medenbach zu kommen.
Wir freuen uns über eine Rückmeldung spätestens in der ersten Woche in 2025. Ihr könnt euch bei einem Mitglied des Kirchenvorstands oder im Gemeindebüro melden.
Herzliche Einladung!
https://www.evkbm.de/wp-content/uploads/2022/12/evkbm-logo-2.png00Thorsten Reichelhttps://www.evkbm.de/wp-content/uploads/2022/12/evkbm-logo-2.pngThorsten Reichel2025-01-05 10:49:342025-01-05 10:49:35Neujahrsempfang für Mitarbeiter – 2025
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https://www.evkbm.de/wp-content/uploads/2022/12/evkbm-logo-2.png00Thorsten Reichelhttps://www.evkbm.de/wp-content/uploads/2022/12/evkbm-logo-2.pngThorsten Reichel2024-12-04 20:05:252024-12-04 20:05:26Gemeindebrief Dezember 2024 – Februar 2025
Der Ausflug zum Jahresfest unserer Missionsgesellschaft der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten e.V. in Wiesbaden hat uns einen guten Einblick gewährt!
Der Bus nach Wiesbaden fuhr pünktlich am 30.06.2024 um 8:15 Uhr an der Medenbacher Kirche los. In Breitscheid wurden wir von weiteren Mitfahrerinnen und Mi1ahrer begrüßt und nach einer kurzen Andacht vor der Kirche startete unter dem Reisesegen aus Psalm 121 der Ausflug zum Missionsfest der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten in Wiesbaden. Sogar ein Hund war mit an Bord.
Als wir kurz vor 10 Uhr dort eintrafen, war die Kirche der Baptistengemeinde an der Friedrich-Naumann Straße schon gut gefüllt. Klavier und Gitarrenklänge empfingen uns. Drei Sängerinnen nahmen die versammelte Festgemeinde mit hinein in den Lobpreis Go5es, der selbstverständlich in dieser Morgenstunde im Mittelpunkt stand. Ralf Schilcher, der geschäftsführende Leiter der Missionszentrale in Wiesbaden, wurde vom Orts-Pastor begrüßt und predigte dann über die Worte der Jahreslosung aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 16, 14: „Lasst euch in allem, was ihr tut, von der Liebe bestimmen.“
Eine Gruppe von Movierten nahm gleich im Anschluss an den Gottesdienst an einer Bibelarbeit über das Thema ‚Motivation zur Mission‘ teil. Andere erkundeten in der Zeit das Gebäude und die nahe Umgebung. Man traf sich eine halbe Stunde später wieder zum Mi5agessen, das von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern freundlich auf die von uns mitgebrachten Teller ausgeteilt wurde. An großen Tischen und langen Bänken oder im kleineren Café Raum saß man zusammen und schwatzte munter.
Nach dem Mi5agessen galt es, sich auf die unterschiedlichen Seminare zu verteilen. Seminar 1: Barbara Wiesner erzählte uns von der chaotischen Kriegslage im Sudan und hatte viele Berichte von christlichen Gemeinden, christlichen Schulen und den Teilnehmern eines Predigerseminars im Kriegsgebiet parat. Wir hörten, wie Go5 in dem Chaos seine Menschen beschützt und ihnen immer wieder Türen öffnet, um das Evangelium weiterzusagen. Seminar 2: Ingrid Lauche, eine Langzeit Mitarbeiterin aus Kairo, erzählte von dem Weg, den Go5 sie durch 25 Jahre mit der Mission geführt hat. Voll Dankbarkeit blickte sie auf die Hö25hen und auf alle erfahrene Hilfe in den Tiefen zurück. Im Seminar 3 machte Roland Werner uns deutlich, wie anders das Gottesverständnis eines Muslim ist und wie sich Menschen in der religiösen Gemeinschaft der Umma zu unterwerfen haben. Er ging auf die Lebensumstände des Propheten Mohammed ein und zeigte auf, wie sehr muslimisches Verstehen von dessen Selbstverständnis beeinflusst ist.
Joachim und Hanna Paesler wiederum konnten im 4. Seminar viel von ihrem Einsatz in Assuan /Südägypten berichten. Sie hatten ihren Bericht unter das Thema gestellt: „Die Liebessprache in der arabischen Kultur verstehen und sprechen“. Damit nahmen sie noch einmal die Jahreslosung in den Blick, mit dem sie den Alltag in einer islamisch geprägten Gesellschaft und Interaktionsmöglichkeiten für Christen beschrieben.
Die Gemeinde, die sich dann um 15 Uhr wieder versammelte, war wesentlich kleiner als am Morgen. Dafür wurde es jetzt umso familiärer. Wir lernten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (lang oder kurzzeitige) aus der EMO-Familie kennen, hörten ihre Geschichten und beteten für sie. Wir nahmen Anteil an neuen Starts von Kurzzeitmitarbeiterinnen in Ägypten und einem Ehepaar in Syrien (die per Video zugeschaltet waren) und erlebten herzliche Abschiede mit. Ingrid Lauche und Dr. Dorothea Loock wurden in den Ruhestand entlassen. Andere haben eine neue Aufgabe außerhalb der EMO angetreten und wurden ebenfalls zum Abschied gesegnet.
Am Rande des Missionsfest machte der KV-Vorsitzende Frank Ströhmann persönlichen Kontakt mit Ralf Schilcher und Reinhold Strähler, dem ehemaligen Leiter der Mission, der heute in einigen lebendigen Projekten der Mission in Deutschland beschäftigt ist.
Kurz vor der Abreise lief uns dann endlich noch Tamara Walter in die Hände. Ein herzliches Wiedersehen.
Mit Blick auf die vorgerückte Stunde entschieden wir mehrheitlich, auf Kaffee und Kuchen zu verzichten und machten uns mit unseren Erlebnissen froh auf die Heimreise. So ein Bus voll singender Heimkehrer ist doch eine besondere Freude fürs Herz.
Einer der Missionsfesst-Fahrer
PS: Bis auf die Sache mit dem Bus hat sich alles haarklein, so wie beschrieben, zugetragen. Eine Busreise zum Missionsfest 2025 wäre eine ernsthaft zu erwägende Option. Würden Sie dann dabei sein?
https://www.evkbm.de/wp-content/uploads/2022/12/evkbm-logo-2.png00Thorsten Reichelhttps://www.evkbm.de/wp-content/uploads/2022/12/evkbm-logo-2.pngThorsten Reichel2024-10-13 11:12:402024-10-13 11:12:41EMO – Ausflug zum Jahresfest
Ab dem 1. Januar 2025 betreuen unsere Pfarrerinnen und Pfarrer als Verkündigungsteam gemeinsam mit einem Gemeindepädagogen/einer Gemeindepädagogin und der Kirchenmusikerin Andrea Zerbe unsere Gemeinden im Nachbarschaftsraum Westerwald-Sinn. Dazu gehören die Kirchengemeinden:
Die gemeindepädagogische Stelle, in der Nachfolge für Hartmut Heuser, ist aktuell ausgeschrieben. Das Verkündigungsteam ist dabei, sich im Nachbarschaftsraum gut miteinander zu vernetzen und Ideen für eine konstruktive Zusammenarbeit in unseren Gemeinden zu entwickeln.
Diese Arbeit wird aktiv unterstützt durch die Steuerungsgruppe, in der sich neben dem Verkündigungsteam Mitglieder der Kirchenvorstände befinden.
Durch die Arbeit der Verkündigungsteams in allen fünf Nachbarschaftsräumen des Dekanats an der Dill wird damit ein weiterer wichtiger Schritt des Prozesses „EKHN 2030“ unserer Landeskirche umgesetzt. Zur Pfarrstellensitua9on ist zu bemerken, dass von den derzeit 32 Pfarrstellen im Dekanat nur 23 (aufgrund von Ruhestandversetzungen und Langzeiterkrankungen) besetzt sind.
Mit der frühzei9gen Entscheidung über die Verkündigungsteams und Stellenpläne habe das Dekanat Klarheit geschaffen, sagte Dekan Andree Best auf der diesjährigen Frühjahrssynode in Dillenburg. Nun könne die Ausgestaltung der fünf Nachbarschaftsräume beginnen.
Der Dekan rief dazu auf, die Kirche der Zukunft mitzugestalten – nicht als Klagelied, sondern auf Hoffnung hin. Kirche könne auch mit weniger Mitgliedern und mit weniger Pfarrpersonen „Salz der Erde“ sein.
bei den Überlegungen zu diesem Spruch musste ich an mein morgendliches Procedere des Wachwerdens denken. Der tägliche Kampf, aufzustehen, obwohl es doch anders viel angenehmer ist und ich noch eigentlich viel zu müde und noch gar nicht bereit für den Tag bin. Das stetige Ringen gegen die Zeit und die Aufgaben des Tages.
„Der frühe Vogel …“ der kann mich mal. Aber es klappt jeden Morgen aufs Neue und ich nehme aktiv am Leben teil.
Jeden Morgen aufs Neue ist es auch Gottes Güte, die uns einen weiteren Tag erleben lässt mit all seinen Höhen und Tiefen.
Mehr als passend dazu ist das bekannte Lied:
„All morgen ist ganz frisch neu / des Herren Gnad‘ und große Treu. / Sie hat kein End den langen Tag, / drauf jeder sich verlassen mag.“
Das klingt so ermutigend und positiv, jeden Tag bewusst zu beginnen und neu zu erleben. Kaum zu glauben, dass der Vers aus den Klageliedern stammt. Aber wir dürfen hier nicht vergessen, wenn wir vor und nach unserem Bibelvers in den Text schauen, hören wir nicht viel Gutes, schwer Erträgliches, Trauriges, Bitteres. Quasi wie 14 Minuten Nachrichten ab 20.00 Uhr im Ersten anschauen und dann eine Minute die wechselhafte Wettervorhersage ertragen.
Ein weiterer Gedanke kam mir bei den Versen: Trotz aller Veränderungen, die wir jetzt und in Zukunft erleben, ist Gott gütig an unserer Seite. Jeden Morgen neu. Sei es bei den bevorstehenden Neuerungen durch die Bildung des Nachbarschaftsraums mit der Ungewissheit, wie alles werden wird. Sei es mit der für uns als Gemeinde völlig neuen Situation, dass wir keinen Pfarrer mehr haben. Aber das sind keine Gründe, ins Klagen zu verfallen so wie es ein paar Verse vorher in den Klageliedern zu lesen ist: „Gott hat mich geführt in die Finsternis und nicht ins Licht“ (Klagelieder 3, 2). Es ist für uns als Gemeinde eine Chance, näher zusammen zu rücken, mehr aufeinander zu achten, dass keiner auf dem Weg auf der Strecke bleibt.
Und noch etwas gefällt mir besonders an den Worten. Es ist der letzte Teilsatz: „Seine Treue ist groß.“ Was für ein gutes Gefühl, jemanden treu an seiner Seite zu haben. Zumal Werte wie Treue und Zuverlässigkeit mehr und mehr zu Relikten der Vergangenheit werden. Genau diese Treue spricht Gott uns zu.
Und sie ist groß.
Lassen Sie uns diese Güte und Treue unseres Herrn annehmen.
Jeden Morgen aufs Neue.
Herzliche Grüße Frank Ströhmann KV-Vorsitzender
https://www.evkbm.de/wp-content/uploads/2022/12/evkbm-logo-2.png00Thorsten Reichelhttps://www.evkbm.de/wp-content/uploads/2022/12/evkbm-logo-2.pngThorsten Reichel2024-10-06 11:40:262024-10-06 11:40:27Gedanken zum Monatsspruch – Oktober 2024
Neujahrsempfang für Mitarbeiter – 2025
/in MitarbeiterDer Kirchenvorstand lädt zum Neujahrsempfang für Mitarbeitende unserer Kirchengemeinde ein. Alle, die sich haupt- und ehrenamtlich in unserer Kirchengemeinde engagieren sind herzlich dazu eingeladen, am Freitag den 10.01. um 19.00 Uhr zum Neujahrsempfang ins Ev. Gemeindehaus in Medenbach zu kommen.
Wir freuen uns über eine Rückmeldung spätestens in der ersten Woche in 2025. Ihr könnt euch bei einem Mitglied des Kirchenvorstands oder im Gemeindebüro melden.
Herzliche Einladung!
Gottesdienste über Weihnachten und Silvester – 2024
/in Breitscheid, Gottesdienst, MedenbachZu den folgenden Gottesdiensten über Weihnachten und Silvester laden wir herzlich ein:
Dienstag, 24. Dezember (Heiligabend)
Mittwoch, 25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
Donnerstag, 26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag)
Sonntag, 29. Dezember
Dienstag, 31. Dezember (Silvester)
Mittwoch, 1. Januar (Neujahr)
Gemeindebrief Dezember 2024 – Februar 2025
/in GemeindebriefHier der neue Gemeindebrief für Dezember 2024 – Februar 2025 als PDF Datei zum downloaden und ausdrucken:
Gemeindebrief Dezember 2024 – Februar 2025
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Adventskonzert – Einladung
/in Medenbach, MusikEinführungsgottesdienst unserer Konfirmanden
/in Gottesdienst, KonfirmandenWir laden herzlich zum Einführungsgottesdienst unserer Konfirmanden ein:
In Breitscheid und Medenbach findet an diesem Sonntag kein Gottesdienst statt!
EMO – Ausflug zum Jahresfest
/in Allgemein, MissionDer Ausflug zum Jahresfest unserer Missionsgesellschaft der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten e.V. in Wiesbaden hat uns einen guten Einblick gewährt!
Der Bus nach Wiesbaden fuhr pünktlich am 30.06.2024 um 8:15 Uhr an der Medenbacher Kirche los. In Breitscheid wurden wir von weiteren Mitfahrerinnen und Mi1ahrer begrüßt und nach einer kurzen Andacht vor der Kirche startete unter dem Reisesegen aus Psalm 121 der Ausflug zum Missionsfest der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten in Wiesbaden. Sogar ein Hund war mit
an Bord.
Als wir kurz vor 10 Uhr dort eintrafen, war die Kirche der Baptistengemeinde an der Friedrich-Naumann Straße schon gut gefüllt. Klavier und Gitarrenklänge empfingen uns. Drei Sängerinnen nahmen die versammelte Festgemeinde mit hinein in den Lobpreis Go5es, der selbstverständlich in dieser Morgenstunde im Mittelpunkt stand. Ralf Schilcher, der geschäftsführende Leiter der Missionszentrale in Wiesbaden, wurde vom Orts-Pastor begrüßt und predigte dann über die Worte der Jahreslosung aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 16, 14: „Lasst euch in allem, was ihr tut, von der Liebe bestimmen.“
Eine Gruppe von Movierten nahm gleich im Anschluss an den Gottesdienst an einer Bibelarbeit über das Thema ‚Motivation zur Mission‘ teil. Andere erkundeten in der Zeit das Gebäude und die nahe Umgebung. Man traf sich eine halbe Stunde später wieder zum Mi5agessen, das von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern freundlich auf die von uns mitgebrachten Teller ausgeteilt wurde. An großen Tischen und langen Bänken oder im kleineren Café Raum saß man zusammen und schwatzte munter.
Nach dem Mi5agessen galt es, sich auf die unterschiedlichen Seminare zu verteilen. Seminar 1: Barbara Wiesner erzählte uns von der chaotischen Kriegslage im Sudan und hatte viele Berichte von christlichen Gemeinden, christlichen Schulen und den Teilnehmern eines Predigerseminars im Kriegsgebiet parat. Wir hörten, wie Go5 in dem Chaos seine Menschen beschützt und ihnen immer wieder Türen öffnet, um das Evangelium weiterzusagen. Seminar 2: Ingrid Lauche, eine Langzeit Mitarbeiterin aus Kairo, erzählte von dem Weg, den Go5 sie durch 25 Jahre mit der Mission geführt hat. Voll Dankbarkeit blickte sie auf die Hö25hen und auf alle erfahrene Hilfe in den Tiefen zurück. Im Seminar 3 machte Roland Werner uns deutlich, wie anders das Gottesverständnis eines Muslim ist und wie sich Menschen in der religiösen Gemeinschaft der Umma zu unterwerfen haben. Er ging auf die Lebensumstände des Propheten Mohammed ein und zeigte auf, wie sehr muslimisches Verstehen von dessen Selbstverständnis beeinflusst ist.
Joachim und Hanna Paesler wiederum konnten im 4. Seminar viel von ihrem Einsatz in Assuan /Südägypten berichten. Sie hatten ihren Bericht unter das Thema gestellt: „Die Liebessprache in der arabischen Kultur verstehen und sprechen“. Damit nahmen sie noch einmal die Jahreslosung in den Blick, mit dem sie den Alltag in einer islamisch geprägten Gesellschaft und Interaktionsmöglichkeiten für Christen beschrieben.
Die Gemeinde, die sich dann um 15 Uhr wieder versammelte, war wesentlich kleiner als am Morgen. Dafür wurde es jetzt umso familiärer. Wir lernten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (lang oder kurzzeitige) aus der EMO-Familie kennen, hörten ihre Geschichten und beteten für sie. Wir nahmen Anteil an neuen Starts von Kurzzeitmitarbeiterinnen in Ägypten und einem Ehepaar in Syrien (die per Video zugeschaltet waren) und erlebten herzliche Abschiede mit. Ingrid Lauche und Dr. Dorothea Loock wurden in den Ruhestand entlassen. Andere haben eine neue Aufgabe außerhalb der EMO angetreten und wurden ebenfalls zum Abschied gesegnet.
Am Rande des Missionsfest machte der KV-Vorsitzende Frank Ströhmann persönlichen Kontakt mit Ralf Schilcher und Reinhold Strähler, dem ehemaligen Leiter der Mission, der heute in einigen lebendigen Projekten der Mission in Deutschland beschäftigt ist.
Kurz vor der Abreise lief uns dann endlich noch Tamara Walter in die Hände. Ein herzliches Wiedersehen.
Mit Blick auf die vorgerückte Stunde entschieden wir mehrheitlich, auf Kaffee und Kuchen zu verzichten und machten uns mit unseren Erlebnissen froh auf die Heimreise. So ein Bus voll singender Heimkehrer ist doch eine besondere Freude fürs Herz.
Einer der Missionsfesst-Fahrer
PS: Bis auf die Sache mit dem Bus hat sich alles haarklein, so wie beschrieben, zugetragen. Eine Busreise zum Missionsfest 2025 wäre eine ernsthaft zu erwägende Option. Würden Sie dann dabei sein?
Gemeinsam unterwegs
/in AllgemeinAb dem 1. Januar 2025 betreuen unsere Pfarrerinnen und Pfarrer als Verkündigungsteam gemeinsam mit einem Gemeindepädagogen/einer Gemeindepädagogin und der Kirchenmusikerin Andrea Zerbe unsere Gemeinden im Nachbarschaftsraum Westerwald-Sinn. Dazu gehören die Kirchengemeinden:
Die gemeindepädagogische Stelle, in der Nachfolge für Hartmut Heuser, ist aktuell ausgeschrieben. Das Verkündigungsteam ist dabei, sich im Nachbarschaftsraum gut miteinander zu vernetzen und Ideen für eine konstruktive Zusammenarbeit in unseren Gemeinden zu entwickeln.
Diese Arbeit wird aktiv unterstützt durch die Steuerungsgruppe, in der sich neben dem Verkündigungsteam Mitglieder der Kirchenvorstände befinden.
Durch die Arbeit der Verkündigungsteams in allen fünf Nachbarschaftsräumen des Dekanats an der Dill wird damit ein weiterer wichtiger Schritt des Prozesses „EKHN 2030“ unserer Landeskirche umgesetzt. Zur Pfarrstellensitua9on ist zu bemerken, dass von den derzeit 32 Pfarrstellen im Dekanat nur 23 (aufgrund von Ruhestandversetzungen und Langzeiterkrankungen) besetzt sind.
Mit der frühzei9gen Entscheidung über die Verkündigungsteams und Stellenpläne habe das Dekanat Klarheit geschaffen, sagte Dekan Andree Best auf der diesjährigen Frühjahrssynode in Dillenburg. Nun könne die Ausgestaltung der fünf Nachbarschaftsräume beginnen.
Der Dekan rief dazu auf, die Kirche der Zukunft mitzugestalten – nicht als Klagelied, sondern auf Hoffnung hin. Kirche könne auch mit weniger Mitgliedern und mit weniger Pfarrpersonen „Salz der Erde“ sein.
Pfarrerin Kathleen Theiß
Gedanken zum Monatsspruch – Oktober 2024
/in MonatsspruchLiebe Leserinnen und Leser,
bei den Überlegungen zu diesem Spruch musste ich an mein morgendliches Procedere des Wachwerdens denken. Der tägliche Kampf, aufzustehen, obwohl es doch anders viel angenehmer ist und ich noch eigentlich viel zu müde und noch gar nicht bereit für den Tag bin. Das stetige Ringen gegen die Zeit und die Aufgaben des Tages.
„Der frühe Vogel …“ der kann mich mal. Aber es klappt jeden Morgen aufs Neue und ich nehme aktiv am Leben teil.
Jeden Morgen aufs Neue ist es auch Gottes Güte, die uns einen weiteren Tag erleben lässt mit all seinen Höhen und Tiefen.
Mehr als passend dazu ist das bekannte Lied:
Das klingt so ermutigend und positiv, jeden Tag bewusst zu beginnen und neu zu erleben. Kaum zu glauben, dass der Vers aus den Klageliedern stammt. Aber wir dürfen hier nicht vergessen, wenn wir vor und nach unserem Bibelvers in den Text schauen, hören wir nicht viel Gutes, schwer Erträgliches, Trauriges, Bitteres. Quasi wie 14 Minuten Nachrichten ab 20.00 Uhr im Ersten anschauen und dann eine Minute die wechselhafte Wettervorhersage ertragen.
Ein weiterer Gedanke kam mir bei den Versen: Trotz aller Veränderungen, die wir jetzt und in Zukunft erleben, ist Gott gütig an unserer Seite. Jeden Morgen neu. Sei es bei den bevorstehenden Neuerungen durch die Bildung des Nachbarschaftsraums mit der Ungewissheit, wie alles werden wird. Sei es mit der für uns als Gemeinde völlig neuen Situation, dass wir keinen Pfarrer mehr haben. Aber das sind keine Gründe, ins Klagen zu verfallen so wie es ein paar Verse vorher in den Klageliedern zu lesen ist: „Gott hat mich geführt in die Finsternis und nicht ins Licht“ (Klagelieder 3, 2). Es ist für uns als Gemeinde eine Chance, näher zusammen zu rücken, mehr aufeinander zu achten, dass keiner auf dem Weg auf der Strecke bleibt.
Und noch etwas gefällt mir besonders an den Worten. Es ist der letzte Teilsatz: „Seine Treue ist groß.“ Was für ein gutes Gefühl, jemanden treu an seiner Seite zu haben. Zumal Werte wie Treue und Zuverlässigkeit mehr und mehr zu Relikten der Vergangenheit werden. Genau diese Treue spricht Gott uns zu.
Und sie ist groß.
Lassen Sie uns diese Güte und Treue unseres Herrn annehmen.
Jeden Morgen aufs Neue.
Herzliche Grüße
Frank Ströhmann KV-Vorsitzender